Telekom-Glasfaser in Frankfurt: Ausbaustand nach Stadtteilen

KARTENSTAND 28.09.2026 · FRANKFURT AM MAIN

Hier finden Sie den Stand des Telekom-Glasfaserausbaus in allen 46 Frankfurter Stadtteilen: verfügbare und geplante Flächen, regionale Zeitangaben und amtliche Teilräume.

Unabhängige Auswertung: Meroth IT-Service gleicht öffentlich zugängliche Karteninformationen ab. Keine offizielle Auswertung der Deutschen Telekom. Flächenwerte sind Näherungen, keine Adressauskunft. Methodik und Datengrundlagen.

Frankfurt auf einen Blick

Auf rund 58 km²* ausgewählter Wohn- und Mischgebietsfläche zeigt die öffentliche Telekom-Karte folgenden Stand:

Frankfurt: 45 % Glasfaser verfügbar, 15 % Ausbau geplant und 40 % Ausbauplanung noch nicht kommuniziert auf untersuchten Wohn- und Mischgebietsflächen
Gerundete Flächenanteile für Frankfurt am Main*. Grafik von Meroth IT-Service auf Basis der Telekom-Ausbaukarte, des ATKIS Basis-DLM und der Frankfurter Gebietsgliederung. Kartenstand: 28.09.2026.
Glasfaser verfügbarAusbau geplantAusbauplanung noch nicht kommuniziert
45 %*15 %*40 %*

Die Werte sind auf fünf Prozentpunkte gerundete Flächenanteile. Sie sagen nichts über die Zahl angeschlossener Haushalte aus.

Die Gesamtkarte für Frankfurt

Die Karte zeigt die ausgewählten Wohn- und Mischgebietsflächen aller 46 Stadtteile im 100-m-Raster. Für feinere Unterschiede wählen Sie anschließend den jeweiligen Stadtteil.

  • Glasfaser verfügbar
  • Ausbau geplant
  • Ausbauplanung noch nicht kommuniziert
Eigene Frankfurt-Karte zum Telekom-Glasfaserstatus im 100-Meter-Raster
Frankfurt am Main im 100-m-Raster: Kartenstatus auf den ausgewählten Wohn- und Mischgebietsflächen. Weiße Flächen gehören nicht zur Bezugsfläche. Grafik von Meroth IT-Service. Datengrundlagen: Telekom-Ausbaukarte, ATKIS Basis-DLM und Frankfurter Gebietsgliederung. Kartenstand: 28.09.2026.

Welche Zeiträume nennt die Telekom?

Ergänzend zum Kartenstatus liegen für mehrere Stadtteile regionale Telekom-Einträge vor. Für Niederrad ist Dezember 2026* genannt, für Westend-Süd Januar 2028*; die weiteren eindeutig zugeordneten Einträge nennen Monate im Jahr 2027*. Die Angaben beschreiben regionale Planungsstände und keinen Termin für jede Straße. Auch ein Stadtteil mit bereits verfügbaren Flächen kann einen zusätzlichen regionalen Eintrag haben.

Ausbaustand nach Stadtteilen

Jeder Stadtteil führt zu einer eigenen Karte, den amtlichen Teilräumen und den zugehörigen Datengrundlagen. Die letzte Spalte gibt einen ergänzenden regionalen Telekom-Planungseintrag wieder, sofern einer vorliegt; sie ist kein Anschlusstermin. Für Flughafen bleibt die Prozentangabe wegen der zu kleinen untersuchten Fläche leer.

StadtteilGlasfaser verfügbar*Ausbau geplant*Ausbauplanung noch nicht kommuniziert*Regionaler Planungseintrag*
Altstadt>95 %0 %<5 %–
Bahnhofsviertel95 %0 %5 %Juni 2027*
Bergen-Enkheim90 %<5 %10 %–
Berkersheim85 %0 %15 %–
Bockenheim85 %5 %10 %Juli 2027*
Bonames0 %70 %30 %Dezember 2027*
Bornheim90 %<5 %10 %Dezember 2027*
Dornbusch25 %<5 %75 %Oktober 2027*
Eckenheim<5 %60 %40 %Juni 2027*
Eschersheim<5 %5 %95 %März 2027*
Fechenheim25 %<5 %75 %–
Flughafen––––
Frankfurter Berg85 %<5 %15 %–
Gallus65 %5 %30 %Juni 2027*
Ginnheim55 %35 %10 %Juni 2027*
Griesheim10 %20 %70 %März 2027*
Gutleutviertel55 %20 %25 %März 2027*
Harheim0 %0 %100 %–
Hausen0 %45 %55 %Dezember 2027*
Heddernheim45 %<5 %55 %–
Höchst5 %<5 %95 %März 2027*
Innenstadt95 %<5 %5 %April 2027*
Kalbach-Riedberg90 %0 %10 %–
Nied5 %30 %65 %Dezember 2027*
Nieder-Erlenbach5 %<5 %95 %–
Nieder-Eschbach70 %<5 %30 %Dezember 2027*
Niederrad85 %<5 %10 %Dezember 2026*
Niederursel<5 %<5 %>95 %–
Nordend-Ost5 %30 %65 %Juni 2027*
Nordend-West40 %45 %15 %Oktober 2027*
Oberrad<5 %85 %15 %Dezember 2027*
Ostend>95 %0 %<5 %–
Praunheim15 %10 %75 %März 2027*
Preungesheim<5 %<5 %>95 %–
Riederwald30 %65 %5 %Februar 2027*
Rödelheim60 %35 %5 %Dezember 2027*
Sachsenhausen-Nord85 %5 %15 %–
Sachsenhausen-Süd45 %20 %35 %–
Schwanheim90 %0 %10 %–
Seckbach<5 %70 %30 %Dezember 2027*
Sindlingen80 %0 %20 %–
Sossenheim<5 %0 %>95 %–
Unterliederbach<5 %<5 %>95 %März 2027*
Westend-Nord40 %30 %25 %Juni 2027*
Westend-Süd45 %45 %5 %Januar 2028*
Zeilsheim85 %0 %15 %–

Innerhalb eines Stadtteils kann der Stand wechseln

In Rödelheim-Ost ist auf rund 95 %* der untersuchten Wohn- und Mischgebietsfläche Glasfaser als verfügbar eingetragen. In Rödelheim-West sind es rund 30 %*; für rund 60 %* ist dort ein Ausbau vermerkt. Rödelheim im Detail.

In Sossenheim-West und Sossenheim-Ost bleibt die untersuchte Fläche im Kartenstand fast vollständig ohne entsprechende Glasfasermarkierung. Daraus folgt kein Termin und keine Aussage zu einzelnen Adressen. Sossenheim im Detail.

Glasfaser, DSL und Kabel im Gebäude

Für die Entscheidung eines Eigentümers zählt, welche Leitung bis zum Gebäude oder bis in die Wohnung reicht. Die drei Zugangsarten unterscheiden sich an dieser Stelle grundsätzlich:

ZugangLetzter AbschnittPraktische Frage
Telekom-Glasfaser (FTTH)Glasfaser bis zur Wohnung beziehungsweise zum AnschlussortWo liegen Hausanschluss, Glasfaserdose und Router?
DSL/VDSLKupfer-Telefonleitung vom Verteiler bis zum AnschlussWelche Leistung erreicht die vorhandene Leitung tatsächlich?
Kabelinternet (DOCSIS/HFC)Koaxialkabel des TV-Kabelnetzes bis zur AnschlussdoseReichen Leistung und Stabilität des vorhandenen Anschlusses für den eigenen Bedarf?

Die technische Abgrenzung erläutert die Bundesnetzagentur. Ein vorhandener DSL- oder Kabelanschluss kann für den heutigen Bedarf ausreichen. Die Frage nach einer neuen Gebäudezuführung betrifft zusätzlich die langfristige Ausstattung der Immobilie.

Was Eigentümer vor einer Zusage klären sollten

„Glasfaser verfügbar“ und „Ausbau geplant“ beschreiben den Kartenstand, keine Zusage für ein bestimmtes Haus. Auch ein regionaler Planungseintrag legt keinen Termin für jede Straße fest. Standort, Hausanschluss und Konditionen gehören deshalb in die konkrete Telekom-Verfügbarkeitsprüfung.

Für den Anschluss eines Gebäudes benötigt die Telekom die Zustimmung des Eigentümers. Bei einer Eigentümergemeinschaft muss zusätzlich geklärt werden, wie die Gemeinschaft entscheidet. Vor der Montage sind vor allem Hauszuführung, Leitungsweg im Gebäude und der Ort der Glasfaserdose relevant; die Telekom beschreibt die Vorbereitung der Installation im Einzelnen.

Ob vorhandenes DSL oder Kabelinternet den eigenen Bedarf noch deckt, hängt von Nutzung, Tarif, Gebäudeverkabelung und Heimnetz ab. Für Glasfaser ist ein geeigneter Router mit integriertem oder separatem Glasfasermodem nötig; ein vorhandenes Gerät kann je nach Modell weiter nutzbar sein. Eine spätere Entscheidung, zusätzliche Arbeiten und Kosten lassen sich nicht für alle Ausbausituationen gleich beantworten. Maßgeblich sind das konkrete Angebot und die Telekom-Informationen für Eigentümer.

Die Telekom erläutert den Ablauf von Bestellung bis Einrichtung. Für die technische Einrichtung im Haus gibt es außerdem die bestehende Glasfaser-Hilfe Frankfurt.

Von der frühen Bestellung bis zur Aktivierung

Sobald eine Adresse für den Ausbau freigegeben ist, nimmt die Telekom Bestellungen entgegen und holt die nötige Eigentümerzustimmung ein. Danach folgen Bauplanung, Verlegung in der Straße, Hausanschluss und gegebenenfalls die Leitung bis zur Wohnung. Montage und Aktivierung sind weitere Schritte. Ein früher Bestell- oder Zustimmungsstand bedeutet deshalb noch keinen unmittelbar nutzbaren Anschluss. Telekom: Ablauf im Detail.

Für Eigentümer ist entscheidend, welche Nutzungsvereinbarung vorliegt, welche Arbeiten am Gebäude vorgesehen sind und ob ein Investitionskostenzuschuss oder Zusatzkosten genannt werden. Eine pauschale Aussage, dass ein späterer Anschluss dieselben Bedingungen hat, wäre nicht belastbar.

Methodik, Rundung und Aussagegrenzen

* = Meroth IT-Service wertet öffentlich zugängliche Karteninformationen eigenständig aus. Flächenanteile und Grafiken sind redaktionelle Näherungen, keine offiziellen Angaben der Deutschen Telekom. Ein Sternchen an einer Zeitangabe führt zu den ergänzenden Telekom-Informationen zum regionalen Ausbau.

Meroth IT-Service wertet öffentlich zugängliche Telekom-Karteninformationen systematisch in einem 100-m-Raster aus. Für die Frankfurter Übersicht werden die drei Zustände „Glasfaser verfügbar“, „Ausbau geplant“ und „Ausbauplanung noch nicht kommuniziert“ räumlich zugeordnet. Die Bezeichnung der grauen Kategorie ist redaktionell: Im ausgewerteten öffentlichen Kartenstand ist für diese Fläche weder Verfügbarkeit noch eine Ausbauplanung entsprechend ausgewiesen. Sie sagt nichts darüber aus, ob intern bereits geplant wird. Die Bezugsfläche umfasst nur Wohnbauflächen und gemischt genutzte Flächen des hessischen ATKIS Basis-DLM. Wald, Agrarflächen, Parks, Straßen, Industrie- und Gewerbeflächen stehen nicht im Nenner.

Stadtteil- und Stadtbezirksgrenzen stammen aus der Frankfurter Gebietsgliederung. Für jeden Teilraum wird der Anteil der drei Kategorien an der ausgewählten Fläche ermittelt. Rechenregel: Fläche der jeweiligen Kartenkategorie innerhalb der ausgewählten Wohn- und Mischgebietsfläche, geteilt durch die gesamte ausgewählte Fläche des Teilraums, mal 100. Die Anzeige ist auf fünf Prozentpunkte gerundet; kleine positive Anteile unter fünf Prozent erscheinen als „<5 %“, Anteile oberhalb von 95 Prozent als „>95 %“. Durch unabhängige Rundung können die drei angezeigten Anteile leicht von 100 % abweichen. Bei weniger als 0,05 km² untersuchter Fläche wird keine Quote ausgegeben. Der Kartenstand ist vom 28.09.2026.

Rechenbeispiel Rödelheim-West: 0,40563 km² „Ausbau geplant“ geteilt durch 0,64927 km² Bezugsfläche, mal 100, ergibt 62,5 %. Angezeigt werden 60 %.

Die Werte beschreiben Kartenmarkierungen auf Flächen. Sie sind weder Ausbauquoten noch Anteile versorgter Haushalte, Gebäude oder Anschlüsse. Eine fehlende Markierung ist keine Aussage über einen künftigen Ausbau. Ein regionaler Planungseintrag gilt nicht als Terminzusage für einen Stadtbezirk, eine Straße oder ein Gebäude. Regionale Einträge werden nur bei eindeutiger Zuordnung zu einem der 46 Stadtteile gezeigt; allgemeinere Angaben für Frankfurt oder Sachsenhausen werden nicht auf einzelne Stadtteile verteilt. Die konkrete Verfügbarkeit ist im Telekom-Portal zu prüfen.

Datengrundlagen: Telekom-Ausbaukarte, ATKIS Basis-DLM des Landes Hessen und Frankfurter Gebietsgliederung.

Glasfaser in Frankfurt: Fragen zum Hausanschluss?

Ein Schreiben zum Ausbau liegt vor, oder Sie sollen einer Leitung ins Haus zustimmen? Ich prüfe mit Ihnen die Unterlagen, den möglichen Leitungsweg, Ihre vorhandenen Geräte und den bestehenden Anschluss. So wissen Sie, welche Fragen vor einer Zusage offen sind. Diese Beratung ist ein eigenständiges Angebot von Meroth IT-Service als unabhängigem IT-Dienstleister. Sie steht in keinem Zusammenhang mit der Deutschen Telekom.

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