LOKALES WERKZEUG
Zufällige Passwörter direkt im Browser erzeugen
Erzeugen Sie einzelne Passwörter, PINs, ganze Passwortlisten oder einen druckbaren DIN A4-Passwortbogen. Die Zufallswerte entstehen lokal in Ihrem Browser, werden nicht an einen Server übertragen und nicht als Passwörter gespeichert.
Passwortgenerator
Kryptografisch zufällige Passwörter lokal im Browser erzeugen. Keine Übertragung, keine Speicherung generierter Passwörter.
Passwort erzeugen
Mehrere Passwörter Bis zu 100 Werte auf einmal
Verwendet die aktuelle Länge und Zeichenkonfiguration.
Passwortbogen A4 drucken
Übernimmt die aktuell gewählten Zeichenarten und die individuelle Sonderzeichenauswahl. Dienst, Benutzername und Datum bleiben leer.
Wie werden die Passwörter erzeugt?
Die Erzeugung erfolgt ausschließlich lokal mit der kryptografischen Zufallsquelle Ihres Browsers. Es werden keine generierten Passwörter an einen Server übertragen.
Jede ausgewählte Zeichenart ist mindestens einmal enthalten. Generierte Passwörter werden nicht im lokalen Browserspeicher abgelegt. Gespeichert werden ausschließlich die Generator-Einstellungen.
PASSWÖRTER RICHTIG ERZEUGEN
Zufälligkeit, Länge und Einmaligkeit statt merkbarer Muster
Ein gutes Passwort muss nicht kompliziert aussehen, weil ein Mensch es sich besonders kompliziert ausgedacht hat. Entscheidend ist, dass es nicht aus vorhersehbaren Bestandteilen zusammengesetzt wird. Namen, Jahreszahlen, Tastaturmuster, Wörter mit angehängter Ziffer oder immer wieder leicht veränderte Stammkennwörter verkleinern den tatsächlich zu durchsuchenden Raum erheblich.
Zufällig erzeugte Passwörter vermeiden solche Muster. Für jeden Zugang sollte ein eigener Wert verwendet werden. Wird ein einzelner Dienst kompromittiert oder ein dort gespeicherter Passwort-Hash später gebrochen, lässt sich dasselbe Kennwort dadurch nicht unmittelbar bei weiteren Konten ausprobieren.
Einzelpasswort
Länge, Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen lassen sich getrennt festlegen. Aktivierte Zeichengruppen werden bei der Erzeugung jeweils mindestens einmal berücksichtigt.
Sonderzeichen einzeln steuern
Wenn ein Dienst einzelne Sonderzeichen nicht akzeptiert, können genau diese Zeichen abgewählt werden. Der übrige Zeichenvorrat bleibt erhalten, statt die Sonderzeichen pauschal vollständig abzuschalten.
PIN und Passwortlisten
Numerische Zugangscodes können separat erzeugt werden. Für mehrere Geräte, Konten oder Rollouts lassen sich außerdem bis zu 100 voneinander unabhängige Werte in einem Durchgang erzeugen.
DRUCKBARE PASSWORTLISTE
Passwortbogen für handschriftlich geführte Zugangsdaten
Nicht jede Zugangsdokumentation muss ausschließlich digital geführt werden. Für einzelne Haushalte, Offline-Systeme, Geräte, Netzwerkkomponenten, Notfallunterlagen oder geordnet verwahrte Zugangsdaten kann ein sauber geführter Papierbogen sinnvoller sein als lose Zettel, handschriftlich ausgedachte Kennwörter oder die Mehrfachverwendung desselben Passworts.
Der Passwortbogen erzeugt dafür frische Zufallspasswörter und verteilt sie auf druckbare A4-Seiten. Sie bestimmen die gewünschte Anzahl der Einträge. Bei mehr als zwölf Zugangsdaten entstehen automatisch weitere Seiten mit derselben Tabellenstruktur.
| Dienst | Benutzername | Passwort | Datum |
|---|---|---|---|
| handschriftlich | handschriftlich | zufällig vorausgefüllt | handschriftlich |
Nur das Passwort wird vorausgefüllt. Dienst, Benutzername und Datum bleiben bewusst leer und können später mit einem Stift ergänzt werden. Dadurch lässt sich ein Stapel noch unbeschrifteter Zugangsdaten vorbereiten, ohne bereits beim Erzeugen festlegen zu müssen, welchem Dienst ein bestimmtes Passwort zugeordnet wird.
Beliebig viele druckbare Vorlagenseiten erzeugen
Für einen einzelnen Bogen können bis zu 60 neue Passwörter in einem Durchgang erzeugt werden. Das entspricht bis zu fünf A4-Seiten mit jeweils zwölf Tabellenzeilen. Nach dem Ausdruck kann jede Zeile unabhängig handschriftlich geführt werden. Benötigen Sie später weitere Seiten, erzeugen Sie einfach einen neuen Satz zufälliger Passwörter.
Vor dem Drucken kann jedes Passwort in der Bildschirmvorschau einzeln neu erzeugt werden. Die dafür sichtbaren Rundpfeil-Schaltflächen gehören ausschließlich zur Bedienoberfläche und werden nicht mitgedruckt. Der eigentliche Ausdruck enthält nur die Tabelle und die erzeugten Passwörter.
Die Passwortspalte verwendet Courier New als nichtproportionale Schrift. Gleich breite Zeichen erleichtern das Ablesen und manuelle Übertragen. Die Option „Für Papier optimieren“ entfernt zusätzlich leicht verwechselbare Zeichen wie 0, O, o, 1, I und l.
Über „Drucken“ wird ein eigenständiges A4-Druckdokument verwendet, das ausschließlich die erzeugten Passwortbögen enthält. Die übrige Webseite ist nicht Bestandteil dieses Druckdokuments. Ein vollständig ausgefüllter Bogen enthält Zugangsdaten im Klartext und sollte entsprechend geschützt verwahrt werden.
Passwortlänge und Sonderzeichen sinnvoll festlegen
Ein größerer zufälliger Zeichenvorrat erhöht die Zahl möglicher Kombinationen. Trotzdem ist ein Passwort mit möglichst vielen exotischen Sonderzeichen nicht automatisch die beste Wahl. Manche Anmeldesysteme akzeptieren nur einen begrenzten Zeichensatz, begrenzen die maximale Passwortlänge oder behandeln einzelne Satzzeichen fehlerhaft.
In solchen Fällen ist ein längeres zufälliges Passwort aus dem tatsächlich erlaubten Zeichenvorrat sinnvoller als ein theoretisch größerer Zeichensatz, den das Zielsystem nicht zuverlässig verarbeitet.
| Einsatz | Sinnvolle Ausgangseinstellung |
|---|---|
| Normaler Online-Zugang | 20 zufällige Zeichen mit mehreren Zeichengruppen |
| Dienst mit eingeschränkten Passwortregeln | Kompatiblen Zeichensatz verwenden und unzulässige Sonderzeichen einzeln deaktivieren |
| Passwortmanager ohne enge Längenbegrenzung | Bei Bedarf 24 bis 32 zufällige Zeichen |
| Passwortbogen auf Papier | Ähnliche Zeichen ausschließen und gut lesbare Sonderzeichen verwenden |
| Numerischer Gerätecode | PIN-Modus mit der vom Zielsystem erlaubten Länge |
Sonderzeichen einzeln ausschließen
Die Sonderzeichen müssen nicht als starre Gruppe behandelt werden. Innerhalb der gewählten Grundmenge kann jedes Zeichen einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Ein Dienst, der beispielsweise bestimmte Satzzeichen verbietet, lässt sich dadurch gezielt berücksichtigen, ohne auf alle übrigen Sonderzeichen verzichten zu müssen.
Zusätzlich können beliebige weitere Zeichen ausgeschlossen werden. Das betrifft nicht nur Sonderzeichen. Auch einzelne Buchstaben oder Ziffern lassen sich aus dem verfügbaren Zeichenvorrat entfernen.
TRANSPARENZ
Wie die lokale Passworterzeugung funktioniert
Für die Nutzung entscheidend
Beim Erzeugen eines Passworts stellt Ihr Browser die benötigten Zufallswerte selbst bereit. Aus diesen Zufallswerten und den von Ihnen aktivierten Zeichenarten wird das Passwort im aktuell geöffneten Dokument zusammengesetzt.
Das erzeugte Passwort muss dafür nicht zu einem Webserver geschickt werden. Es wird auch nicht in Cookies, Local Storage oder einer Datenbank als Passwort abgelegt.
Im lokalen Browserspeicher bleiben ausschließlich Bedienungseinstellungen erhalten. Dazu gehören beispielsweise die gewählte Länge, Zeichengruppen, der Sonderzeichenmodus und ausdrücklich ausgeschlossene Zeichen. Dadurch stehen Ihre bevorzugten Einstellungen beim nächsten Aufruf wieder zur Verfügung, ohne eine Passwort-Historie anzulegen.
Technischer Ablauf
- Die kryptografische Zufallsquelle ist
window.crypto.getRandomValues(). - Für zufällige Zeichenpositionen wird Rejection Sampling verwendet, damit kein Modulo-Bias entsteht.
- Aus jeder aktivierten Zeichengruppe wird zunächst mindestens ein Zeichen gezogen.
- Die übrigen Stellen werden zufällig aus dem gesamten verfügbaren Zeichenvorrat gefüllt.
- Die fertige Zeichenfolge wird anschließend noch einmal mit kryptografisch erzeugten Zufallsindizes gemischt.
- Der Code verwendet für die Passworterzeugung kein
Math.random(). - Mehrfachlisten und Passwortbogen verwenden dieselbe lokale Zufallslogik.
- Der Passwortbogen wird in einem eigenen, lokal erzeugten Druckdokument aufgebaut. Dieses enthält keine Elemente der übrigen Webseite.
Was „lokal im Browser“ nicht bedeutet
Lokal erzeugt bedeutet nicht, dass ein Passwort auf einem bereits kompromittierten Gerät unsichtbar wäre. Solange ein erzeugter Wert angezeigt oder verarbeitet wird, befindet er sich im Arbeitsspeicher und im Dokument der geöffneten Seite. Schadsoftware, manipulierte Browser-Erweiterungen oder ein bereits kompromittierter Browser können grundsätzlich auch lokale Inhalte auslesen.
Die lokale Erzeugung verhindert dagegen, dass für die eigentliche Passwortgenerierung ein Klartextpasswort an einen entfernten Generator-Dienst übertragen werden muss.
Warum die Entropie als Näherungswert erscheint
Die angezeigte Entropie wird aus Passwortlänge und Größe des verfügbaren Zeichenvorrats abgeleitet. Die einfache Formel Länge × log2(Zeichenvorrat) beschreibt jedoch nicht vollständig die konkrete Erzeugungsverteilung, weil jede aktivierte Zeichengruppe mindestens einmal im Ergebnis vorkommt. Deshalb wird der Wert ausdrücklich mit „ca.“ angegeben.
Die zugrunde liegende Web-Crypto-Schnittstelle ist in der
Dokumentation zu crypto.getRandomValues()
beschrieben.
Passwortmanager oder Passwortliste auf Papier?
Für regelmäßig genutzte Online-Konten ist ein Passwortmanager meist die bequemere Lösung. Lange Zufallspasswörter müssen nicht abgetippt werden, lassen sich automatisch einfügen und können für jeden Dienst separat gespeichert werden.
Ein Papierbogen verfolgt einen anderen Ansatz. Er kann sinnvoll sein, wenn Zugangsdaten bewusst offline verwahrt werden sollen, andere Personen im Notfall Zugriff benötigen, Geräte keine komfortable Passwortmanager-Integration besitzen oder eine überschaubare Anzahl wichtiger Zugänge dokumentiert werden soll.
Passwortmanager
- komfortables Kopieren und automatisches Ausfüllen
- lange Zufallspasswörter ohne manuelles Abschreiben
- Suche und Strukturierung vieler Konten
- je nach Produkt geräteübergreifende Synchronisation
Passwortbogen
- keine digitale Synchronisation erforderlich
- für Notfallordner oder offline verwahrte Dokumentation geeignet
- Zugriff ohne Passwortmanager oder Endgerät möglich
- physischer Schutz des ausgefüllten Bogens erforderlich
Beide Verfahren können auch kombiniert werden. Entscheidend ist weniger das Medium als die saubere Trennung der Zugänge: Für jeden Dienst ein eigenständiges, zufälliges Passwort und keine wiederverwendeten Stammkennwörter.
Zufällige Passwörter sicher verwenden
- Für jeden Dienst einen eigenen Wert verwenden und Passwörter nicht mehrfach einsetzen.
- Das neue Passwort zuerst sicher speichern und erst danach beim Dienst hinterlegen.
- Die zulässige Passwortlänge und Zeichenregeln des jeweiligen Dienstes beachten.
- Bei Passwortmanagern die erzeugten Werte direkt dem jeweiligen Zugang zuordnen.
- Ausgefüllte Passwortbögen nicht offen am Arbeitsplatz oder neben dem jeweiligen Gerät aufbewahren.
- Beim Kopieren berücksichtigen, dass Zwischenablagen von anderen Anwendungen oder Synchronisationsdiensten gelesen werden können.
- Wo verfügbar zusätzlich Mehrfaktor-Anmeldung oder Passkeys verwenden.
Was ein starkes Passwort nicht verhindert
Ein langes zufälliges Passwort erschwert das Erraten und automatisierte Durchprobieren. Es schützt jedoch nicht vor jeder Form von Angriff. Phishing, Schadsoftware, gestohlene Browser-Sitzungen, kompromittierte Endgeräte oder der Zugriff auf ein E-Mail-Konto zur Passwortzurücksetzung umgehen die eigentliche Passwortstärke teilweise vollständig.
FAQ
Häufige Fragen zum Passwortgenerator und Passwortbogen
Werden erzeugte Passwörter an einen Server übertragen?
Nein. Die für die Erzeugung benötigten Zufallswerte stammen aus der Web-Crypto-Schnittstelle des Browsers. Das erzeugte Passwort muss für die Generierung nicht an einen Server gesendet werden.
Werden erzeugte Passwörter gespeichert?
Die erzeugten Passwörter werden nicht im lokalen Browserspeicher abgelegt. Gespeichert werden ausschließlich Bedienungseinstellungen wie Länge, Zeichengruppen und ausgeschlossene Zeichen.
Welche Passwortlänge ist sinnvoll?
Der Standardwert des Generators liegt bei 20 zufälligen Zeichen. Für Dienste mit abweichenden Vorgaben lässt sich die Länge zwischen 8 und 128 Zeichen einstellen. Entscheidend sind Zufälligkeit, ausreichende Länge und die ausschließliche Verwendung für einen einzigen Zugang.
Muss ein starkes Passwort Sonderzeichen enthalten?
Sonderzeichen vergrößern den möglichen Zeichenvorrat, sind aber nicht der einzige Sicherheitsfaktor. Ein längeres, wirklich zufälliges Passwort kann auch mit einem eingeschränkten Zeichensatz sehr viele mögliche Kombinationen besitzen. Die Regeln des jeweiligen Dienstes müssen berücksichtigt werden.
Kann ich einzelne Sonderzeichen ausschließen?
Ja. Die Sonderzeichen lassen sich einzeln aktivieren oder deaktivieren. Dadurch können problematische oder vom jeweiligen Dienst nicht erlaubte Zeichen gezielt ausgeschlossen werden, ohne die gesamte Sonderzeichengruppe abzuschalten.
Was bedeutet „Für Papier optimieren“?
Diese Einstellung entfernt leicht verwechselbare Zeichen wie 0, O, o, 1, I und l. Dadurch sinkt das Risiko von Lesefehlern, wenn ein Passwort später vom ausgedruckten Passwortbogen abgetippt wird.
Wie viele Passwortbögen kann ich erzeugen?
Ein Durchgang kann bis zu 60 Passwörter für den Passwortbogen erzeugen. Bei zwölf Einträgen pro Seite entstehen daraus bis zu fünf A4-Seiten. Weitere Seiten können jederzeit mit einem neuen Satz Zufallspasswörter erzeugt werden.
Was wird beim Klick auf „Drucken“ gedruckt?
Ausschließlich die erzeugten Passwortbogen-Seiten. Dafür wird im Browser ein separates lokales Druckdokument vorbereitet, das weder die übrige Webseite noch Navigation, Seitenkopf oder andere Inhalte enthält.
Werden die Rundpfeile zum Neuerzeugen einzelner Passwörter mitgedruckt?
Nein. Die Rundpfeile gehören ausschließlich zur Bildschirmvorschau. Das separate Druckdokument enthält keine interaktiven Schaltflächen.
Ist eine Passwortliste auf Papier sicher?
Ein Passwortbogen kann für bestimmte Einsatzfälle sinnvoll sein, enthält nach dem Ausfüllen aber Zugangsdaten im Klartext. Wer den Bogen lesen kann, besitzt im Zweifel die dort dokumentierten Kennwörter. Die physische Aufbewahrung ist deshalb Teil des Sicherheitskonzepts.
Warum wird die Entropie nur ungefähr angegeben?
Die einfache Entropieformel geht von einer vollständig gleichförmigen Auswahl aus dem gesamten Zeichenvorrat aus. Hier wird zusätzlich garantiert, dass jede aktivierte Zeichengruppe mindestens einmal vorkommt. Der angezeigte Wert ist deshalb eine verständliche Größenordnung und keine mathematisch exakte Beschreibung der vollständigen Erzeugungsverteilung.
Funktioniert der Passwortgenerator auf Smartphones?
Ja. Einzelpasswörter, PINs, Zeichenauswahl und Passwortlisten funktionieren auch auf mobilen Browsern. Für den Druck wird ein separates lokales Dokument mit ausschließlich den A4-Passwortbogen-Seiten verwendet.
