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Browser-Tool · ZUGFeRD · Anleitung

E-Rechnung online erstellen und als ZUGFeRD-PDF herunterladen

Mit diesem Browser-Tool schreiben Sie eine neue Rechnung und laden sie als ZUGFeRD-PDF herunter. Haben Sie bereits eine Rechnungs-PDF, ergänzen Sie darin die zugehörigen strukturierten Rechnungsdaten. Sie arbeiten direkt auf dieser Seite – derzeit kostenlos und ohne Anmeldung.

Lesen Sie vor dem Start die Datenschutz- und Nutzungshinweise im Tool. Bestätigen Sie beide Hinweise mit den zugehörigen Häkchen und wählen Sie „Mit der Nutzung beginnen“.

Eine neue Rechnung erstellen oder eine vorhandene PDF ergänzen

Neue Rechnung erstellen

Erfassen Sie Ihre Rechnungsangaben und gestalten Sie das Dokument direkt im Browser.

Sie erhalten eine ZUGFeRD-PDF mit lesbarer Rechnung und eingebetteten Rechnungsdaten im XML-Format.

Vorhandene PDF ergänzen

Wählen Sie Ihre Rechnungs-PDF aus und erfassen Sie die dazugehörigen Rechnungsangaben.

Sie erhalten Ihre PDF mit geprüfter Rechnungs-XML. Der sichtbare Inhalt bleibt unverändert. Die PDF/A-Konformität prüft das Tool nicht.

Die Rechnungs-XML enthält Ihre Angaben so, dass Buchhaltungsprogramme sie automatisch verarbeiten können. Bei einer neuen Rechnung erzeugt das Tool PDF und XML aus denselben Eingaben. Bei einer vorhandenen PDF übertragen Sie die Angaben aus dem Dokument in das Formular und gleichen beides sorgfältig ab. Das Tool liest die Rechnungsfelder nicht automatisch aus.

Modus 1: Eine neue E-Rechnung erstellen

Wählen Sie auf der Startansicht „Rechnung erstellen“. Mit „Weiter“ durchlaufen Sie die Eingabeabschnitte Schritt für Schritt. Über die seitliche Navigation springen Sie bei Bedarf direkt zu einem Abschnitt.

1. Rechnung: Dokumentdaten und Gestaltung

Unter „Dokument“ tragen Sie Rechnungsnummer, Rechnungsdatum und Währung ein. Ergänzen Sie das Liefer- oder Leistungsdatum beziehungsweise den abgerechneten Leistungszeitraum. Benötigt Ihr Kunde eine Kunden- oder Bestellreferenz, erfassen Sie diese ebenfalls.

Vergeben Sie eine eindeutige Rechnungsnummer und führen Sie Ihr bestehendes Nummerierungssystem fort. Das Tool kennt Ihre bisherigen Rechnungen nicht und kann doppelt vergebene Nummern deshalb nicht erkennen.

Unter „Gestaltung“ wählen Sie Vorlage und Schrift. Im Bereich „Logo, Farbe und Fußzeile“ fügen Sie Ihr Logo als PNG- oder JPEG-Datei ein und passen die weiteren Gestaltungsoptionen an.

Kontrollieren Sie das Ergebnis in der Vorschau und blättern Sie bei mehrseitigen Rechnungen durch alle Seiten. Mit − / + vergrößern oder verkleinern Sie die Ansicht; „Einpassen“ zeigt wieder die ganze Seite. Auf schmalen Bildschirmen wechseln Sie zwischen „Bearbeiten“ und „Vorschau“.

2. Absender: Angaben zum Rechnungsaussteller

Erfassen Sie unter „Anschrift“ Ihren vollständigen Namen beziehungsweise die vollständige Firmenbezeichnung und Ihre Geschäftsanschrift.

Tragen Sie unter „Steuer & Kontakt“ Ihre Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ein. Für den E-Rechnungs-Export dieses Tools benötigen Sie mindestens eine dieser beiden Angaben. Ihre persönliche steuerliche Identifikationsnummer gehört nicht in dieses Feld.

Unter „Register / Vertretung“ ergänzen Sie die Register- und Vertretungsangaben, die für Ihr Unternehmen erforderlich sind. Telefon, E-Mail und Website können Sie als Kontaktmöglichkeiten hinzufügen.

3. Empfänger: Angaben zum Rechnungsempfänger

Erfassen Sie unter „Anschrift“ den vollständigen Namen beziehungsweise die vollständige Firmenbezeichnung Ihres Kunden und dessen Rechnungsanschrift. Eine abweichende Lieferadresse ersetzt die Rechnungsanschrift nicht.

Unter „Steuer & Kontakt“ ergänzen Sie bei Bedarf die Kontaktdaten Ihres Kunden. Für die Einstellung „Reverse Charge“ benötigt das Tool außerdem dessen USt-IdNr.

4. Positionen: Lieferungen oder Leistungen abrechnen

Preisart vor der Eingabe festlegen

Wählen Sie unter „Steuer & Preisart“ die Grundlage für Ihre Einzelpreise, bevor Sie Positionen erfassen:

  • Netto: Sie geben Einzelpreise ohne Umsatzsteuer ein. Das Tool addiert die Nettopositionsbeträge und berechnet die Umsatzsteuer zusätzlich.
  • Brutto: Sie geben Einzelpreise einschließlich Umsatzsteuer ein. Das Tool addiert die Bruttopositionsbeträge und weist die darin enthaltene Umsatzsteuer gesondert aus.

Beispiel bei 19 Prozent Umsatzsteuer: Aus 100 Euro netto entstehen 119 Euro brutto. Ein Bruttopreis von 119 Euro enthält somit 19 Euro Umsatzsteuer.

Wenn Sie später zwischen Netto und Brutto wechseln, rechnet das Tool die bereits eingegebenen Einzelpreise um. Kontrollieren Sie diese Werte nach dem Wechsel.

Die passende Umsatzsteuerbehandlung wählen

Unter „Steuer & Preisart“ legen Sie außerdem die Umsatzsteuerbehandlung fest. Für Rechnungen mit Umsatzsteuerausweis können Sie 19 oder 7 Prozent wählen.

Wenden Sie auf die abgerechneten Umsätze die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG an, wählen Sie „Kleinunternehmer (§ 19 UStG)“. Das Tool weist dann keine Umsatzsteuer aus und ergänzt den Hinweis auf die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer.

Für steuerfreie Leistungen, Reverse Charge und den Nullsteuersatz stehen eigene Einstellungen zur Verfügung. Achten Sie auf die Unterschiede: Bei Reverse Charge schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer. Eine Steuerbefreiung und ein Steuersatz von null Prozent beruhen auf anderen Regelungen. Wählen Sie die Einstellung, die auf Ihre Lieferung oder Leistung zutrifft, und ergänzen Sie den erforderlichen Rechnungshinweis.

Ob die gewählte Umsatzsteuerbehandlung für Ihre Lieferung oder Leistung zulässig ist, kann das Tool nicht beurteilen. Klären Sie Zweifel am Steuersatz oder an einer besonderen Umsatzsteuerregelung vor der Rechnungserstellung mit Ihrer Steuerberatung.

Rechnungspositionen erfassen

Öffnen Sie anschließend „Positionen“ und erfassen Sie Beschreibung, Menge, Einheit und Einzelpreis. Bei Bedarf ergänzen Sie einen prozentualen Positionsrabatt. Für Positionen mit Umsatzsteuerausweis wählen Sie den jeweiligen Steuersatz.

Beschreiben Sie Waren und Leistungen so, dass Ihr Kunde Art und Umfang nachvollziehen kann. Nutzen Sie die erste Zeile als Positionsbezeichnung und weitere Zeilen für Einzelheiten.

Mit „+ Position“ fügen Sie weitere Positionen hinzu; über die Pfeile wechseln Sie zwischen ihnen. Prüfen Sie Menge, Einheit, Einzelpreis, Rabatt und Steuersatz. Bei unterschiedlichen Steuersätzen weist das Tool die zugehörigen Summen und Umsatzsteuerbeträge getrennt aus.

Rundungen nachvollziehen

Bei der Berechnung aus Menge, Einzelpreis und Rabatt können mehr als zwei Nachkommastellen entstehen. Das Tool zeigt Einzelpreise mit der verwendeten Genauigkeit und rundet Positionsbeträge kaufmännisch auf Cent. Entsteht dabei eine Rundungsdifferenz, weist die Rechnung das ungerundete Ergebnis und die Positionsrundung aus.

Die Rechnungssummen beruhen auf den ausgewiesenen Positionsbeträgen; die Umsatzsteuer berechnet das Tool je Steuersatz. So lässt sich der Rechenweg anhand der gedruckten Beträge nachvollziehen.

5. Zahlung: Zahlungsbedingungen, Bankverbindung und Rechnungstexte

Wählen Sie unter „Zahlung“ die Zahlungsart. Geben Sie ein Fälligkeitsdatum an oder formulieren Sie eigene Zahlungsbedingungen.

Im Feld „Bereits bezahlt“ erfassen Sie Zahlungen, die Sie auf diese Rechnung bereits erhalten haben. Das Tool zieht sie vom Rechnungsbetrag ab und zeigt den noch offenen Betrag. Diese Funktion erstellt keine Schlussrechnung, in der Sie zuvor abgerechnete Anzahlungen und die darauf entfallende Umsatzsteuer gesondert absetzen.

Geben Sie einen Verwendungszweck an, mit dem Sie den Zahlungseingang zuordnen können. Lassen Sie das Feld leer, verwendet das Tool bei Überweisungen die Rechnungsnummer im Zahlungsblock der neuen PDF.

Unter „Bank & GiroCode“ tragen Sie Kontoinhaber, IBAN sowie bei Bedarf Kreditinstitut und BIC ein. Prüfen Sie die Bankverbindung vor dem Export sorgfältig.

Für SEPA-Überweisungen in Euro können Sie einen GiroCode ergänzen. Eine Banking-App, die diesen Code unterstützt, übernimmt daraus Zahlungsempfänger, IBAN, Zahlbetrag und Verwendungszweck. Der Code berücksichtigt bereits geleistete Zahlungen. Ihr Kunde kontrolliert die übernommenen Angaben und gibt die Überweisung selbst frei.

Unter „Rechnungstexte“ ergänzen Sie bei Bedarf eine Einleitung, einen Rechnungshinweis und einen Abschlusstext. Achten Sie darauf, dass ein eigener Zahlungstext zu Zahlungsart, Fälligkeit und offenem Betrag passt.

6. Abschluss: Rechnung prüfen und herunterladen

Öffnen Sie „Prüfung → Abschluss“. Gleichen Sie Absender, Empfänger, Positionen, Umsatzsteuer und Zahlbetrag mit Ihren Unterlagen ab. Kontrollieren Sie auch die Darstellung in der Vorschau.

Fehlende oder fehlerhafte Angaben zeigt das Tool in einer offenen Liste. Klicken Sie auf einen Eintrag, um zum betreffenden Feld zu gelangen, und kehren Sie nach der Korrektur zum Abschluss zurück.

Bestätigen Sie Ihre Prüfung und wählen Sie „E-Rechnung erzeugen“. Das Tool kontrolliert die XML-Struktur und die hinterlegten Rechnungsregeln, etwa erforderliche Angaben und rechnerische Zusammenhänge. Bei Fehlern korrigieren Sie die betroffenen Felder und starten die Erstellung erneut. Nach erfolgreicher Prüfung erzeugt das Tool die PDF mit eingebetteter Rechnungs-XML.

Klicken Sie auf „PDF herunterladen“, um die Rechnung zu speichern. Sie enthält die Rechnungs-XML bereits; den separaten XML-Download brauchen Sie nur, wenn Sie diese Datei zusätzlich benötigen. Ihre PDF finden Sie in der Regel im Downloadordner Ihres Browsers oder an dem Speicherort, den Sie beim Download gewählt haben.

Fehlen sowohl Steuernummer als auch USt-IdNr. des Absenders, kann das Tool keine E-Rechnung erstellen. Sie können nach Bestätigung des Hinweises stattdessen eine normale PDF herunterladen, sofern die übrigen erforderlichen Angaben vollständig sind. Für den E-Rechnungs-Export müssen Sie eine der beiden Nummern ergänzen. Beachten Sie: Auch eine normale PDF muss die für Ihre Rechnung geltenden Pflichtangaben enthalten. Dass das Tool einen Download ermöglicht, bestätigt die Vollständigkeit dieser Angaben nicht.

Modus 2: Eine vorhandene Rechnungs-PDF ergänzen

Wählen Sie diesen Modus, wenn Sie bereits eine Rechnungs-PDF haben und deren sichtbaren Inhalt beibehalten möchten.

Sie übertragen die Rechnungsangaben in das Formular. Daraus erzeugt das Tool eine XML-Datei, prüft sie und bettet sie in Ihre PDF ein. Die Angaben in Formular und Original müssen übereinstimmen; eine automatische Übernahme aus der PDF findet nicht statt.

1. Ausgangs-PDF öffnen und Dokumentdaten erfassen

Klicken Sie auf der Startansicht im Bereich „Vorhandene PDF ergänzen“ auf „PDF auswählen“. Wählen Sie anschließend unter „Rechnung → Dokument“ Ihre Datei aus oder ziehen Sie sie in den vorgesehenen Bereich.

Beachten Sie die angezeigten Grenzen für Dateigröße und Seitenzahl. In der Vorschau erscheint Ihre Originalrechnung. Prüfen Sie bei einem mehrseitigen Dokument jede Seite.

Übertragen Sie Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Währung und Liefer- oder Leistungsdatum beziehungsweise Leistungszeitraum. Ergänzen Sie die Kunden- und Bestellreferenzen aus dem Original, soweit vorhanden. Behalten Sie die ursprüngliche Rechnungsnummer bei: Sie ergänzen die bestehende Rechnung, statt eine neue auszustellen.

Die Einstellungen unter „Gestaltung“ wirken sich auf die importierte PDF nicht aus. Änderungen an Logo, Layout oder sichtbaren Rechnungsangaben nehmen Sie im ursprünglichen Programm vor und exportieren dort eine neue Ausgangsdatei.

2. Rechnungsaussteller erfassen

Übertragen Sie unter „Absender → Anschrift“ den vollständigen Namen beziehungsweise die vollständige Firmenbezeichnung und die Anschrift des Rechnungsausstellers.

Erfassen Sie unter „Steuer & Kontakt“ die Steuernummer oder USt-IdNr. des Ausstellers. Übernehmen Sie außerdem die Kontakt-, Register- und Vertretungsangaben aus der Ausgangsrechnung, soweit vorhanden.

Entdecken Sie fehlende oder fehlerhafte Angaben im Original, berichtigen Sie die Rechnung im ursprünglichen Programm. Änderungen im Formular erreichen nur die strukturierten Daten, nicht den sichtbaren Inhalt Ihrer PDF.

3. Rechnungsempfänger erfassen

Erfassen Sie unter „Empfänger → Anschrift“ den Rechnungsempfänger und dessen Rechnungsanschrift. Übernehmen Sie hier weder eine abweichende Lieferadresse noch den Namen eines Mitarbeiters, der lediglich als Ansprechpartner dient.

Ergänzen Sie unter „Steuer & Kontakt“ die Kontaktdaten und die USt-IdNr. des Empfängers aus der Rechnung, soweit vorhanden. Für die Einstellung „Reverse Charge“ benötigt das Tool dessen USt-IdNr.

4. Rechnungspositionen und Umsatzsteuer abgleichen

Stellen Sie unter „Steuer & Preisart“ zuerst die Preisart und Umsatzsteuerbehandlung des Originals ein. Für eine Positionstabelle mit Nettopreisen wählen Sie „Netto“, für Preise einschließlich Umsatzsteuer „Brutto“.

Übertragen Sie danach unter „Positionen“ jede Position mit Beschreibung, Menge, Einheit, Einzelpreis, gegebenenfalls Rabatt und Steuersatz. Beachten Sie: Ein späterer Wechsel der Preisart rechnet bereits eingegebene Einzelpreise um.

Vergleichen Sie anschließend:

  • die einzelnen Positionsbeträge;
  • die Nettosummen oder Bruttopositionssummen je Steuersatz;
  • die Umsatzsteuerbeträge;
  • den Gesamtrechnungsbetrag.

Ein übereinstimmender Gesamtbetrag allein reicht nicht aus. Auch Beschreibungen, Mengen, Preise, Steuersätze und alle übrigen Rechnungsangaben müssen zum Original passen.

Prüfen Sie bei Abweichungen zuerst Preisart, Mengen, Rabatte und Rundungen. Passen Sie Positionen nicht allein deshalb an, um den gewünschten Gesamtbetrag zu erreichen. Enthält das Original eine Berechnung, die das Tool nicht unterstützt – etwa einen gesonderten Rabatt auf die gesamte Rechnung –, nutzen Sie eine Rechnungssoftware, die diesen Sachverhalt auch in den strukturierten Rechnungsdaten korrekt abbildet.

5. Zahlungsbedingungen und Bankdaten übernehmen

Übernehmen Sie unter „Zahlung“ die Zahlungsart, das Fälligkeitsdatum beziehungsweise die Zahlungsbedingungen sowie bereits geleistete Zahlungen und den Verwendungszweck.

Tragen Sie unter „Bank & GiroCode“ die Bankverbindung aus dem Original ein. In diesem Modus fügt die GiroCode-Einstellung keinen Code in die sichtbare PDF ein.

Übernehmen Sie unter „Rechnungstexte“ die zugehörigen Texte aus dem Original. Ihre Eingaben ergänzen die strukturierten Rechnungsdaten; die sichtbaren Absätze in der PDF bleiben unverändert.

Möchten Sie Zahlungsbedingungen, Bankverbindung oder Rechnungstexte auch in der sichtbaren Rechnung ändern, korrigieren Sie das Dokument im ursprünglichen Programm. Wählen Sie danach die aktualisierte PDF aus.

6. Beträge und Angaben prüfen, XML ergänzen und herunterladen

Öffnen Sie „Prüfung → Abschluss“ und ergänzen oder korrigieren Sie die dort aufgeführten Angaben.

Tragen Sie unter „Gesamtbetrag der Original-PDF“ den Rechnungsbetrag vor Abzug bereits geleisteter Zahlungen ein. Beispiel: Ihre Rechnung lautet über 357 Euro, davon hat Ihr Kunde 20 Euro bereits bezahlt. Offen bleiben 337 Euro. Für den Vergleich geben Sie 357 Euro ein; die Zahlung von 20 Euro erfassen Sie gesondert unter „Bereits bezahlt“.

Das Tool vergleicht diesen Betrag mit seiner eigenen Berechnung. Den vollständigen Abgleich mit dem Original übernehmen Sie selbst. Prüfen Sie insbesondere Aussteller, Empfänger, Rechnungsnummer, Positionen, Umsatzsteuer und Zahlungsangaben.

Bestätigen Sie den Abgleich und wählen Sie „PDF mit XML ergänzen“. Nach der XML-Prüfung bettet das Tool die Daten in Ihre Ausgangsdatei ein. Laden Sie anschließend die ergänzte PDF herunter. Die XML können Sie bei Bedarf zusätzlich separat speichern.

Was der Exportstatus aussagt

Das Ergebnis trägt die Bezeichnung „PDF mit XML-Anhang · XML geprüft, PDF/A ungeprüft“.

Damit bestätigt das Tool die XML-Prüfung, aber keine vollständige ZUGFeRD-Konformität. Dafür muss auch der PDF-Teil die Anforderungen an PDF/A-3 und die Einbettung der XML erfüllen. Das Tool wandelt Ihre Ausgangsdatei nicht automatisch in dieses Format um. Benötigen Sie einen Nachweis der ZUGFeRD-Konformität, lassen Sie deshalb die gesamte Ausgabedatei von einem geeigneten Prüfprogramm kontrollieren. Eine fehlerfreie XML allein reicht dafür nicht aus.

Texte und Grafiken der Originalseiten bleiben erhalten; das Tool wandelt die Seiten nicht in Bilder um. Durch das Einbetten und Speichern der XML ändert sich jedoch die technische Dateistruktur. Die Ausgabedatei ist deshalb nicht byteidentisch mit dem Original.

Entwürfe speichern und weiterbearbeiten

Mit „Entwurf speichern“ laden Sie Ihre Eingaben als Datei herunter. Zum Weiterarbeiten wählen Sie auf der Startansicht „Gespeicherten Entwurf öffnen“ und öffnen diese Datei.

Bei einem Entwurf zu einer vorhandenen PDF wechseln Sie anschließend über „Übersicht“ → „PDF auswählen“ wieder in den Ergänzungsmodus. Wählen Sie unter „Rechnung → Dokument“ auch die zugehörige Ausgangs-PDF aus. Ihre geladenen Eingaben bleiben erhalten; die Entwurfsdatei selbst enthält die Original-PDF nicht.

Schützen Sie Entwurfsdateien ebenso wie fertige Rechnungen: Beide enthalten Kunden- und Rechnungsdaten.

Wenn Sie regelmäßig Rechnungen erstellen, können Sie unter „Absenderprofil auf diesem Gerät“ ein Profil anlegen. Mit „Profil laden“ übernehmen Sie Ihre Absenderangaben sowie Kontoinhaber, IBAN und BIC in die nächste Bearbeitung. Die übrigen Zahlungsangaben prüfen und ergänzen Sie für jede Rechnung.

Das Profil bleibt in den Browserdaten dieses Geräts. Speichern Sie es deshalb nur auf einem eigenen Gerät. Mit „Löschen“ im Profilbereich entfernen Sie es wieder. Auch das Löschen der Website-Daten im Browser kann das Profil entfernen.

Das Tool führt kein Online-Rechnungsarchiv. Speichern Sie Ihren Entwurf vor dem Verlassen der Seite und laden Sie fertige Rechnungen zur eigenen Aufbewahrung herunter.

Mit „In eigenem Fenster“ öffnen Sie den aktuellen Arbeitsstand separat; „Zur Seite zurück“ führt Sie wieder zur eingebetteten Ansicht. Möchten Sie später weiterarbeiten, speichern Sie einen Entwurf. Ein Lesezeichen für das zusätzliche Fenster stellt Ihren Arbeitsstand nicht wieder her.

Was unterscheidet eine ZUGFeRD-Rechnung von einer normalen PDF?

Eine gewöhnliche PDF stellt Ihre Rechnung als lesbares Dokument dar. Eine E-Rechnung enthält strukturierte Rechnungsdaten, die eine geeignete Software automatisch verarbeiten kann.

ZUGFeRD verbindet beide Darstellungen in einer Datei: die lesbare Rechnung und die eingebetteten Daten im XML-Format. Ihr Kunde kann das Dokument ansehen und die Daten in geeignete Buchhaltungssoftware übernehmen. Eine einfache PDF ohne strukturierte Rechnungsdaten ist keine E-Rechnung in diesem Sinne. Weitere Erläuterungen finden Sie in den Fragen und Antworten des Bundesfinanzministeriums zur E-Rechnung.

Bewahren Sie die heruntergeladene ZUGFeRD-Datei unverändert auf. Wenn Sie sie über einen PDF-Drucker erneut als PDF speichern, kann der XML-Anhang verloren gehen.

Ihre Rechnungsdaten und die Technik dahinter

Das Tool verarbeitet Ihre Eingaben und ausgewählten Dateien auf Ihrem Gerät im Browser. Für Berechnung, PDF-Erstellung und XML-Prüfung überträgt es Ihre Rechnungsinhalte weder an unseren Webserver noch an einen externen Dienst.

Einfach erklärt: Was passiert mit Ihren Daten?

Beim Öffnen der Seite lädt Ihr Browser die benötigten Programmdateien. Die eigentliche Arbeit übernimmt anschließend Ihr Gerät: Es berechnet Beträge, zeigt die Vorschau und erstellt die Dateien zum Herunterladen.

Wenn Sie eine PDF oder ein Logo auswählen, liest das Tool die Datei auf Ihrem Gerät ein. Die Dateiauswahl löst keinen Upload an unseren Webserver aus. Auch die Prüfung der elektronischen Rechnungsdaten erfolgt im Browser.

Während der Bearbeitung bleiben Ihre Eingaben im Arbeitsspeicher. Sie entscheiden, ob Sie einen Entwurf herunterladen oder ein Absenderprofil speichern. Das Profil liegt in den Browserdaten dieses Geräts; heruntergeladene Rechnungen und Entwürfe finden Sie im Downloadordner oder an Ihrem selbst gewählten Speicherort.

Speichern Sie eine Datei in einem synchronisierten Cloud-Ordner, kann Ihr eigener Speicherdienst sie übertragen. Ob das geschieht, hängt von Ihren Geräteeinstellungen ab und gehört nicht zur Verarbeitung durch das Rechnungstool.

Zum Aufrufen der Website benötigen Sie weiterhin eine Verbindung zu unserem Webserver. Welche Daten dabei anfallen und wie wir sie verarbeiten, erläutert unsere Datenschutzerklärung. Diese Websitezugriffe sind von der lokalen Bearbeitung Ihrer Rechnung zu unterscheiden.

Technischer Hintergrund: Berechnung, PDF-Erzeugung und Prüfung

Das Tool läuft als JavaScript-Anwendung in Ihrem Browser. Die Website stellt Programmcode, Schriften und Prüfregeln bereit; Ihr Gerät führt die Rechnungslogik aus.

Gemeinsames Rechnungsmodell

Ein gemeinsames Datenmodell bündelt Aussteller, Empfänger, Dokumentdaten, Positionen und Zahlungsangaben. Bei einer neuen Rechnung erzeugt die Anwendung daraus sowohl die lesbare PDF als auch die Rechnungs-XML.

Beim Ergänzen einer vorhandenen PDF stammen die sichtbaren Seiten aus Ihrer Ausgangsdatei, die XML dagegen aus den Formulareingaben. Deshalb müssen Sie Dokument und Eingaben in diesem Modus vollständig abgleichen.

Dezimalberechnung

Für die Betragsberechnung nutzt das Tool Decimal.js. Die Bibliothek arbeitet mit Dezimalzahlen und vermeidet die typischen binären Gleitkommaabweichungen des JavaScript-Zahlentyps Number. Die Berechnung berücksichtigt Mengen, Positionsrabatte, Steuersätze, Cent-Rundungen und bereits geleistete Zahlungen.

Bei Bruttopreisen ermittelt das Tool die enthaltene Umsatzsteuer je Steuersatz. Die zugehörige Nettosumme verteilt es centgenau auf die Positionen, deren Nettobeträge die XML benötigt. So stimmen die Summe dieser Nettopositionen und die Bemessungsgrundlage des jeweiligen Umsatzsteuerbetrags überein.

PDF und Vorschau

Die Bibliothek pdf-lib erzeugt die PDF-Dokumente, Fontkit unterstützt die Schrifteinbettung. Für neue ZUGFeRD-Rechnungen erstellt die Anwendung eine PDF/A-3b-Datei mit Rechnungs-XML, Farbprofil und den erforderlichen Metadaten.

PDF.js stellt das PDF-Dokument in der Vorschau dar. Bei einer neuen Rechnung sehen Sie die erzeugte PDF, beim Ergänzen einer vorhandenen Datei die Originalseiten. Die Vorschau zeigt damit das Dokument selbst und keine gesonderte HTML-Nachbildung.

Beim Ergänzen einer PDF übernimmt die Anwendung deren Seiteninhalte und bettet die XML ein. Texte und Grafiken bleiben als Seiteninhalte erhalten; die Anwendung rastert sie nicht zu Bildern.

XML-Struktur und Rechnungsregeln

Die Rechnungs-XML nutzt das CII-Format für das unterstützte EN-16931-Profil. Ein XSD-Schema dient zur Prüfung der XML-Struktur. Schematron-Regeln kontrollieren darüber hinaus unter anderem Pflichtangaben und rechnerische Zusammenhänge.

Für diese Prüfungen verwendet die Anwendung libxml2-wasm über WebAssembly sowie SaxonJS. Beides läuft im Browser. Die Regeldateien lädt die Anwendung von dieser Website und gleicht sie mit den hinterlegten SHA-256-Prüfsummen ab.

Diese technische Prüfung kann weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die umsatzsteuerrechtliche Richtigkeit Ihrer Angaben beurteilen. Eine unabhängige PDF/A-Prüfung jeder einzelnen Ausgabedatei umfasst die Browserprüfung ebenfalls nicht.

Speicherung und Datenübertragung

Während der Bearbeitung hält die Anwendung die Rechnungsdaten als JavaScript-Objekte im Arbeitsspeicher. Mit „Profil speichern“ legen Sie Absender- und Zahlungsangaben in IndexedDB ab, einer lokalen Browserdatenbank. Empfängeranschrift und Positionsliste gehören nicht zu diesem Profil. Ein frei eingegebener Verwendungszweck oder Zahlungstext kann allerdings Angaben zu einem bestimmten Auftrag enthalten.

PDF, XML und Entwurfsdateien entstehen als lokale Downloads. Das Tool sendet diese Inhalte weder an eine serverseitige Rechnungserstellung noch an einen Cloud-Konverter oder externen Prüfdienst.

Schützen Sie auch diese Daten durch geeignete Zugriffsrechte auf Ihrem Gerät. Browsererweiterungen und andere Programme mit entsprechenden Berechtigungen können Zugriff darauf haben.

Häufige Fragen

Ist das Tool kostenlos?

Ja. Sie nutzen den aktuellen Funktionsumfang derzeit kostenlos und ohne Anmeldung.

Wir behalten uns vor, das Tool künftig ganz oder teilweise kostenpflichtig bereitzustellen. So können wir Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung langfristig finanzieren. Etwaige Kosten weisen wir vor der Nutzung des jeweiligen Angebots aus.

Warum bietet Meroth IT-Service dieses Tool an?

Das Rechnungstool ist ein praktisches Beispiel dafür, welche Anwendungen Meroth IT-Service für Unternehmen entwickelt: ein Werkzeug für eine konkrete betriebliche Aufgabe, das Sie selbst ausprobieren und dessen Ergebnisse Sie prüfen können.

Sie sehen dabei, wie wir Eingaben strukturieren, Berechnungen nachvollziehbar machen und Dokumente gestalten. Die Erläuterungen zur Datenverarbeitung legen auch die technischen Grundlagen offen. An diesem Beispiel können Sie die Sorgfalt und Qualität unserer Umsetzung selbst beurteilen.

Warum öffnet das Tool meine vorhandene PDF nicht?

Prüfen Sie zunächst die angezeigten Grenzen für Dateigröße und Seitenzahl. Verschlüsselte, digital signierte oder beschädigte PDFs sowie Dateien mit bestimmten aktiven Inhalten kann das Tool nicht ergänzen.

Auch vorhandene Dateianhänge schließen den Import aus. Enthält Ihre PDF bereits eine Rechnungs-XML, prüfen Sie zuerst, ob Ihnen schon eine E-Rechnung vorliegt. Für die Ergänzung benötigen Sie eine Ausgangs-PDF ohne Verschlüsselung, digitale Signatur, Anhänge oder aktive Inhalte. Erzeugen Sie diese im ursprünglichen Rechnungsprogramm und bewahren Sie die bisherige Datei auf.

Muss ich zusätzlich zur PDF auch die XML verschicken?

Für den Versand einer ZUGFeRD-Rechnung genügt grundsätzlich die vollständige PDF: Die Rechnungs-XML ist darin eingebettet. Auch beim Ergänzen einer vorhandenen PDF nimmt das Tool die XML in die Ausgabedatei auf. Der separate XML-Download enthält dieselben strukturierten Daten.

Richten Sie sich beim Versand nach den Anforderungen Ihres Kunden. Manche Rechnungseingangssysteme schreiben ein bestimmtes Format oder einen bestimmten Übermittlungsweg vor.

Erstellt das Tool auch XRechnungen, Gutschriften oder Schlussrechnungen?

Das Tool erstellt Rechnungen im unterstützten ZUGFeRD-Profil. Einen XRechnung-Export und gesonderte Funktionen für Gutschriften, Stornorechnungen oder Schlussrechnungen mit Abzug zuvor abgerechneter Anzahlungen einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer bietet es derzeit nicht.

Verschickt das Tool meine Rechnung automatisch?

Nein. Sie laden die fertige Rechnung herunter und senden sie selbst auf dem mit Ihrem Kunden vereinbarten Weg.

Sie benötigen ein eigenes Tool für Ihr Unternehmen?

Sie möchten wiederkehrende Eingaben vereinfachen, Berechnungen abbilden oder Dokumente aus vorhandenen Daten erstellen? Beschreiben Sie uns, wie Sie heute arbeiten und was Ihre Anwendung künftig leisten soll.

Meroth IT-Service entwickelt individuelle Software für solche betrieblichen Aufgaben. Über die Projektanfrage geben Sie uns einen ersten Einblick in Ihren Bedarf.

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