Dateizuordnungen in Windows 11 sind verstellt: Wo sie gespeichert werden und wie man sie dauerhaft repariert
Wenn Windows 11 Dateien oder Protokolle mit einer unerwünschten Anwendung öffnet, hat das selten nur kosmetische Folgen: Arbeitsabläufe brechen, Skripte starten falsche Programme, und Sicherheitsentscheidungen (etwa beim Umgang mit unbekannten Dateitypen) werden unklar. Typisch sind Situationen, in denen PDF plötzlich im Browser statt im PDF-Reader landen, .csv in einem Editor statt in Excel öffnen oder Ordner bzw. Verknüpfungen ein „falsches“ Verhalten zeigen. Häufig entstehen solche Zustände nach App-Installationen, Funktionsupdates oder durch Unternehmensrichtlinien, die Standard-Apps festlegen oder zurücksetzen. Technisch ist das Thema anspruchsvoll, weil Zuordnungen an mehreren Stellen gespeichert werden, weil Windows Schutzmechanismen gegen unautorisierte Änderungen nutzt und weil Eingriffe auf Systemebene Nebenwirkungen für andere Benutzerprofile oder für verwaltete Geräte haben können. Für Administratoren und fortgeschrittene Nutzer stellt sich daher konkret die Frage, wie man die tatsächliche Quelle einer Zuordnung nachvollzieht, die richtigen Speicherorte identifiziert und Korrekturen so umsetzt, dass sie Updates und nachträgliche App-Registrierungen möglichst überstehen.


