Tipps & Tricks

Wo landen Teams-Dateien wirklich: SharePoint vs. OneDrive und was das für Berechtigungen bedeutet

Microsoft Teams wirkt im Alltag wie ein zentraler Ort für Kommunikation und Dateien, technisch ist es jedoch vor allem eine Oberfläche für unterschiedliche Speicherdienste in Microsoft 365. Je nachdem, ob eine Datei in einem Kanal, in einem privaten Chat oder in einer Besprechung geteilt wird, landet sie in einer anderen Bibliothek und unterliegt anderen Berechtigungs- und Freigabemechanismen. Das führt in der Praxis zu typischen Problemen: Dateien „verschwinden“ nach dem Verschieben, Links verlieren ihre Gültigkeit, Teammitglieder haben unerwartet Zugriff oder werden ausgesperrt, und Versionen sind je nach Ablageort anders nachvollziehbar. Wer Teams als Dateidrehscheibe nutzt, muss daher verstehen, wann SharePoint dahintersteht, wann OneDrive verwendet wird und wie sich das auf Eigentümerschaft, Vererbung von Rechten, externe Freigaben, Aufbewahrung und Compliance auswirkt. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie lassen sich Dateien so ablegen, verschieben und teilen, dass Zugriffsrechte konsistent bleiben, die Zusammenarbeit nachvollziehbar funktioniert und keine Daten durch falsche Annahmen über „Teams als Speicher“ verloren gehen.

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Windows 11 zurücksetzen: Was passiert mit Benutzerkonten, Programmen, Treibern und Daten?

Wenn ein Windows-11-System instabil wird, sich Updates nicht mehr sauber installieren lassen oder Schadsoftware-Verdacht besteht, führt der Weg oft zum Zurücksetzen. In der Praxis ist dabei selten nur die Frage entscheidend, ob Windows danach „wieder läuft“, sondern was technisch tatsächlich verändert wird: Bleiben lokale Benutzerkonten und Profile erhalten oder werden sie neu angelegt? Was geschieht mit Microsoft-Konto-Verknüpfungen, gespeicherten Anmeldedaten und Zertifikaten? Welche Anwendungen und Treiber überstehen den Vorgang, welche Einstellungen werden auf Standardwerte gesetzt und welche Daten landen im schlimmsten Fall in einem gelöschten Zustand? Zusätzlich beeinflussen Randbedingungen wie BitLocker-Verschlüsselung, OneDrive-Known-Folder-Move, mehrere Benutzerprofile oder vorhandene Wiederherstellungspartitionen das Ergebnis spürbar. Wer ein Reset als Reparaturmaßnahme oder als Vorbereitung für Übergabe/Weiterverkauf nutzt, braucht daher eine präzise Erwartung an den Systemzustand nach Abschluss – inklusive der Unterschiede zwischen lokalem Zurücksetzen und einer Neuinstallation per Cloud-Download.

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Windows 11 ohne Microsoft-Konto einrichten und nutzen: Was mit lokalem Konto geht und was fehlt

Viele Anwender möchten Windows 11 bewusst ohne Microsoft-Konto betreiben, etwa aus Datenschutzgründen, zur Trennung von beruflichen und privaten Identitäten oder weil Rechner in Werkstatt-, Labor- oder Schulungsumgebungen ohne Cloud-Anbindung laufen sollen. In der Praxis stößt dieser Wunsch schnell auf die Realität aktueller Windows-Editionen: Der Einrichtungsassistent drängt insbesondere bei Windows 11 Home auf ein Onlinekonto, einzelne Funktionen koppeln sich an Kontodienste, und auch bei Pro-Editionen unterscheiden sich Komfort, Wiederherstellungsoptionen und Gerätemanagement je nach Kontotyp. Gleichzeitig bleibt ein lokales Benutzerkonto eine technisch vollständig nutzbare Grundlage für den täglichen Betrieb, wenn man die daraus entstehenden Nebenwirkungen für Aktivierung, Synchronisation, Store-Zugriff, Identitäts- und Rechteverwaltung sowie Sicherung und Wartung korrekt einplant. Entscheidend ist, die verfügbaren Einrichtungswege zu kennen, typische Stolperfallen beim Setup und bei Updates einzuordnen und den späteren Wechsel zwischen lokalem und Microsoft-Konto nachvollziehbar zu gestalten, ohne Daten, Berechtigungen oder Einstellungen unbeabsichtigt zu verlieren.

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Conditional Access greift nicht: Warum MFA ausbleibt oder Anmeldungen plötzlich blockiert werden

Conditional Access in Microsoft Entra ID (ehemals Azure AD) entscheidet im Hintergrund, ob eine Anmeldung zusätzliche Nachweise wie MFA erfordert oder vollständig abgewiesen wird. In der Praxis entsteht dabei oft ein Widerspruch zwischen Erwartung und Realität: Nutzer melden sich ohne MFA an, obwohl eine Richtlinie dies erzwingen soll, oder produktive Anwendungen werden unerwartet blockiert, obwohl scheinbar Ausnahmen definiert sind.

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Wo finde ich in Windows 11 System- und Absturzberichte, wenn der PC plötzlich Probleme macht?

Wenn Windows 11 unerwartet neu startet, Programme ohne Hinweis schließen oder das System zeitweise hängt, wirkt das für Anwender oft wie ein „Fehler ohne Spuren“. Tatsächlich protokolliert Windows viele Ereignisse im Hintergrund: von Anwendungsabstürzen über Treiberprobleme bis zu unerwarteten Neustarts und Hardwarewarnungen. Diese Informationen sind jedoch auf mehrere Werkzeuge verteilt und nicht dort sichtbar, wo man sie intuitiv suchen würde. Wer wiederkehrende Störungen eingrenzen will, braucht deshalb einen klaren Ansatz: Welche Art von Problem liegt vor (Anwendung, System, Treiber, Update), wann trat es auf, und welche Einträge passen zeitlich zu dem beobachteten Verhalten. Erst wenn diese Basis stimmt, lassen sich Maßnahmen wie Treiberwechsel, Update-Rollback oder gezielte Tests nachvollziehbar begründen.

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