VLAN

Wie betreibe ich private Geräte im Gastnetz, ohne mein Hauptnetz zu gefährden?

Private Smartphones, Tablets, smarte Steckdosen, Streaming-Boxen und IoT-Sensoren landen im Alltag oft im selben Netz wie produktive Systeme: NAS, Arbeitsrechner, Server, Drucker oder Management-Oberflächen von Switch und Access Point. Damit teilen sich Geräte mit sehr unterschiedlichem Sicherheitsniveau eine Broadcast-Domain und können – je nach Router- und WLAN-Konfiguration – Dienste im LAN erkennen, Verbindungen aufbauen oder Schwachstellen ausnutzen. Problematisch ist dabei weniger „das Internet“, sondern das seitliche Bewegen im internen Netz: kompromittierte IoT-Firmware, unsaubere App-Ökosysteme, veraltete Android-Geräte oder Gäste-Smartphones können interne Freigaben, Admin-Interfaces und Discovery-Protokolle erreichen.

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OpenWrt mit VLANs segmentieren: LAN, Gastnetz und IoT sauber trennen und korrekt freischalten

Wer ein Heim- oder Small-Office-Netz betreibt, steht schnell vor widersprüchlichen Anforderungen: Arbeitsgeräte sollen zuverlässig auf Drucker, NAS oder Admin-Dienste zugreifen, Gäste brauchen Internet ohne Einblick ins interne Netz, und IoT-Geräte sollen funktionieren, ohne dass sie als Einfallstor dienen. OpenWrt bietet dafür die nötigen Bausteine, bringt aber auch typische Stolperstellen mit.

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Welche IPv6-Adressierungsarten gibt es – und was bedeuten Präfix, Scope und Format fürs Routing?

IPv6 wirkt auf den ersten Blick wie „mehr Bits“, führt in der Praxis aber vor allem zu anderen Denkmodellen bei Adressierung und Routing. Statt einzelner Hostadressen steht meist ein Präfix im Mittelpunkt: Router annonciert, Hosts leiten daraus Interface-Identifier ab, und Firewalls bewerten Verkehr anhand von Scope und Zieltyp. Gleichzeitig existieren mehrere Adresstypen mit klarer Semantik – Global Unicast, Unique Local, Link-Local, Multicast und Anycast – die sich in Präfix, Gültigkeitsbereich und Routing-Verhalten unterscheiden.

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OpenWrt mit VLANs und mehreren Netzsegmenten einrichten: Gastnetz, IoT-Isolation und saubere Firewall-Regeln

Wer WLAN und Kabelnetz in einem Heim- oder Small-Office-Betrieb zusammenführt, landet schnell bei widersprüchlichen Anforderungen: Gäste sollen ins Internet, aber nicht an interne Systeme; IoT-Geräte brauchen Zugriff auf wenige Dienste, dürfen aber nicht als Sprungbrett ins LAN dienen; Admin-Zugänge sollen klar getrennt bleiben und trotzdem muss die Infrastruktur wartbar und nachvollziehbar bleiben. OpenWrt eignet sich dafür, weil es VLAN-Tagging, mehrere Bridges/Interfaces und eine regelbasierte Firewall in einer konsistenten Konfigurationslogik verbindet.

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OpenWrt im Dauerbetrieb: Wie baue ich ein sauberes, wartbares Heim- oder KMU-Routing mit Segmentierung und Updates auf?

OpenWrt eignet sich nicht nur als Experimentierplattform, sondern auch als dauerhaft betriebener Router für Heimnetze und kleine Unternehmensumgebungen. In der Praxis scheitert der stabile Betrieb jedoch selten an der Paketinstallation, sondern an unklarer Netzstruktur, nicht nachvollziehbarer Firewall-Logik oder einer Update-Praxis, die Konfigurationsdrift und Ausfälle begünstigt.

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