Migration

Wie schalte ich Exchange, Active Directory und DNS nach der Microsoft-365-Migration sauber ab, ohne Mailflow- und Auth-Probleme?

Nach einer erfolgreichen Migration zu Microsoft 365 wirkt die On-Premises-Umgebung oft „leer“: Postfächer liegen in Exchange Online, Teams ersetzt klassische Collaboration-Dienste, Dateien wandern nach SharePoint oder OneDrive. In der Praxis bleiben jedoch technische Abhängigkeiten bestehen, die nicht auf den ersten Blick auffallen. Autodiscover und alte DNS-Records können weiterhin von Clients abgefragt werden; Anwendungen und Scanner nutzen SMTP-Relays; Zertifikate sind an Endpunkte gebunden, die noch im Betrieb sind; Verzeichniskopplungen, Identitätsmodelle und AD-Attribute beeinflussen Authentifizierung, Provisionierung und Mailrouting.

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Welche SQL-Datentypen entsprechen sich zwischen MySQL, PostgreSQL, SQL Server und SQLite?

Wer Datenbanken wechselt, mehrere Systeme parallel betreibt oder ein gemeinsames Datenmodell für unterschiedliche SQL-Engines definieren muss, stößt schnell auf Unterschiede bei Datentypen, die in der Praxis zu fehlerhaften Ergebnissen führen können: Dezimalwerte, die unerwartet gerundet werden, Zeitstempel, die Zeitzonen anders behandeln als erwartet, oder Text- und Binärfelder, deren Indexierbarkeit sich je nach System und Kollation unterscheidet. Auch scheinbar identische Typnamen wie INTEGER, DATETIME oder NUMERIC meinen nicht zwingend dasselbe, und manche Systeme setzen stärker auf Typaffinität oder implizite Konvertierungen als andere.

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Welche typischen Fehler treten 30–90 Tage nach einer Microsoft-365-Migration auf – und wie lassen sie sich zuverlässig finden und beheben?

Nach einer Microsoft-365-Migration wirkt der Go-Live oft stabil, während sich echte Betriebsprobleme erst in den folgenden Wochen zeigen. Gründe sind unter anderem ablaufende Refresh-Tokens und Sessions, zeitversetzt greifende Richtlinien, nicht abgedeckte Sonderfälle im Tagesgeschäft oder neue Arbeitsweisen, die in Testszenarien nicht auftauchen. In dieser Phase treffen Administratoren regelmäßig auf schwer einzuordnende Symptome.

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Welche E-Mail-Migrationsmethode zu Exchange Online passt: Cutover, Staged oder Hybrid?

Eine E-Mail-Migration nach Exchange Online ist kein reiner Umzug von Postfachdaten, sondern eine kontrollierte Umstellung von Identitäten, Zugriffswegen, Namensauflösung und Nachrichtenfluss. In der Praxis scheitern Projekte selten an fehlenden Features, sondern an falsch gewählten Migrationsmodellen, unklarer Zuständigkeit für DNS und Zertifikate oder an Koexistenzanforderungen, die erst im Betrieb sichtbar werden: Free/Busy muss über Organisationsgrenzen funktionieren, Kalenderdelegationen dürfen nicht brechen, Transportregeln sollen weiter greifen, und Outlook muss ohne Profilbruch sauber via Autodiscover umschalten.

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